Ich muss zugeben, als ich das erste Mal von dieser Serie hörte war ich nicht davon überzeugt, das mich die Story packen würde, finden sich doch Ähnlichkeiten mit Panem und Lost zudem ist der SiFy Trend seit Jahren aktuell und bislang fanden sich, meiner Meinung nach, nicht mehr viele Perlen in diesem Genre, da man alles schon gesehen hat.

Die Story im Überblick

In the 100 geht es um die Wiederbesiedlung der Erde nach einem Atomaren Anschlag bei dem die Welt und mit ihr die Menschheit ausgelöscht wurde. Ein Teil der Menschheit hat allerdings im All auf einer riesigen Raumstation namens Ark überlebt, nach hundert Jahren wird der Sauerstoff auf der Ark knapp und die Führung ist gezwungen Maßnahmen zu ergreifen. In Mitten dieser Geschichte steht Clarke. Clarke wurde nach dem Tod ihres Vaters unter Arrest gestellt weil sie sein Vorhaben die Bewohner der Ark vor dem drohenden Sauerstoffmangel zu warnen unterstützte.

Da sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht achtzehn Jahre alt war, wird sie nun mit 100 anderen verurteilten Jugendlichen auf die Erde entsandt um herauszufinden ob die Welt wieder bewohnbar ist, kaum sind die 100 auf der Erde gelandet hält schon ein Machtkampf Einzug im Camp. Bellamy, der ein Attentat auf den Präsidenten verübte um mit an Bord zu kommen will die Macht an sich reissen während Clarke sich ihren Platz an der Spitze nach und nach verdient, die Gruppe beginnt sich zu spalten. An der Seite von Clarke stehen Octavia, Finn, Wells, Jasper und Monty während sich Bellamy zu Beginn mit den Schlägern und Mördern der Truppe einlässt.

Nach und nach erforschen die 100 Jugendlichen unter der Leitung von Clarke und Bellamy ihre neue Umgebung und stossen auf verschiedenste Wiederstände bei ihrer Mission die Menschheit vor der totalen Ausrottung zu bewahren.

Fazit

The 100 hat das Potenzial ein Massenphänomen zu werden, die Geschichte vermittelt so viele Emotionen und greift die einzelnen Schicksale der verschiedenen Charaktere sehr umfangreich auf, sodass dem Zuschauer die Möglichkeit gegeben wird sich mit den Figuren zu identifizieren.

Die Story nimmt den Betrachter von Anfang bis Ende in seinen Bann und baut sich jeweils über mehrere Folgen hinweg zu einem unerwarteten Höhepunkt auf, auch scheut sich Jason Rothenberg nicht davor immer wieder Schlüssel-Personen zu opfern was die Serie immer interessant hält. Es ist nicht leicht das Interesse zu verlieren, da immer neue Wendungen und Ereignisse dem Betrachter neuen Stoff zum hoffen und mitfiebern geben.

Wer Panem, The Divergent und Game of Thrones liebt, wird diese Serie auf jeden Fall verschlingen und lieben.

JO – 02.09.2016

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