A Monster Calls wurde bisher nur in Toronto und am Zürich Film Festival gezeigt und basiert auf der gleichnamigen Roman-Vorlage von Patrick Ness. Wir haben für euch hier die exklusive Rezension zum Film der ab Januar in den Schweizer Kinos zu sehen sein wird.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der 13 Jahre alte Conor O´Malley, der fast jede Nacht von einem Albtraum heimgesucht wird, in dem ein Monster ihm drei Geschichten erzählt.

Conor wohnt mit seiner Mutter in einem Haus, in dessen Nähe, auf einem Friedhof eine grosse Eibe steht. Eines Nachts, kurz nach zwölf verwandelt sich die Eibe in ein Monster, das von seinem Hügel zu Conor in den Garten hinab steigt und nach ihm ruft. Das Monster erklärt Conor, dass es ihn für die nächsten Nächte besuchen wird und ihm drei Geschichten erzählt am Ende der drei Geschichten möchte es die wahre Geschichte von Conor selbst hören.

Weil seine Mutter krank ist, hat Conor gelernt selbstständig zu sein damit er ihr nicht zur Last fällt. In der Schule ist er ein Aussenseiter und lebt in seiner Traumwelt, weil sie ihm in seiner schweren Lage der einzige Trost ist. Im Verlauf des Filmes setzt sich Conor mit sich selbst und mit dem möglichen Tod seiner Mutter auseinander und lernt dabei Mut und Durchhaltewillen zu zeigen um sich seinen grössten Ängste zu stellen.

Der ganze Film ist von Emotionen geprägt die wir alle ein Stück weit nachvollziehen können, Juan Antonio Bayona versteht es die Geschichte so zu vermitteln, das man als Betrachter in die Welt und die Psyche des jungen Conor O’Malley eintauchen kann. Die Bildgestaltung und die schauspielerische Leistung der Darsteller ist unvergleichlich.

A Monster Calls ist nicht nur ein Film, es ist eine Hommage an das Leben, an die Vergänglichkeit und an den Mut den wir alle in uns tragen. Er zeigt auf, dass man manchmal im Leben gezwungen wird Dinge zu tun die einem missfallen um ein höheres Ziel zu erreichen. Die Emotionen schwappen auf den Besucher über wie eine Welle die alles verschlingt und lassen ihn staunend, weinend, ratlos zurück, noch nie hat mich ein Film so berührt.

 

2_logo_e_positiv_datum_rgb

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*