Wie bereits angekündigt, haben wir gestern zu Halloween den Film Trick ’r Treat geschaut und liefern nun die Rezension dazu.

Trick ’r Treat ist ein Sammelsurium an verschiedenen Kurzgeschichten die sich demselben Motto unterordnen, wer sich nicht an die Bräuche und Regeln von Halloween hält, der wird dafür büßen Alle Geschichten führen im Verlauf des Filmes zu einem Handlungsstrang zusammen und ereignen sich in derselben Nacht.

Es ist Halloween in einer kleinen amerikanischen Landstadt und die Kinder strömen aus ihren Häusern um auf Süssigkeitenfang zu gehen, doch neben den Kindern treiben sich in dieser unheilvollen Nacht auch Monster, Mörder und andere Gestalten herum die sich nur in dieser Nacht offenbaren können ohne erkannt zu werden. Einer davon ist Schulleiter Wilkins der aufgrund seines Jobs verrückt geworden ist und sich nun auf tödliche und grausame Weise an den Kindern rächt. Währenddessen wird sein Nachbar, der griesgrämige Mr. Kreeg, der mit Halloween nichts anfangen kann, von einem ungebetenen Gast heimgesucht, der ihn und seinen Hund bis zum letzten quält.

Zur selben Zeit machen sich fünf Jugendliche auf in den Moor um dort den verunglückten Kindern aus einer Sonderschule, die vor Jahren bei einem Busunglück an Halloween ums Leben kamen zu huldigen. Angeblich treiben sich die acht Geister der Kinder immer noch in diesem Wald umher und zeigen sich jedes Jahr zu Halloween. Die 22-jährige Laurle die in dieser Nacht ihre Jungfräulichkeit verlieren will, geht ebenfalls zu später Stunde in den Wald und trifft dort auf einen unerzogen Mann dem sie sogleich gehorsam beibringt.

Das gemeinsame Element aller Geschichten ist der kleine Sam, der einen schäbigen alten Schlafanzug und einen Leinensack auf dem Kopf trägt und die Ereignisse im Hintergrund beobachtet.

Fazit

4-5stars

Trick ’r Treat ist ein gelungener Horrorfilm, der sich in dieser Kategorie in vielen Richtungen einordnet, er ist Drama, Komödie, Fantasy und Splater-Film zugleich, da verschiedene Geschichten sich am Ende zu einem Bild zusammenfügen. Genau dieser Umstand macht diesen Film zu etwas besonderem und verleiht ihm einen unheimlichen Charme.

Ich war begeistert von den verschieden Kurzgeschichten und der unerwarteten Verknüpfung aller Ereignisse die sich zum Schluss hin aufbaut. Auch die Grusel-Momente sind gut platziert und holen einem immer wieder aufs Neue ab. Wer Filme im Stil von Scream mag, der kommt mit Trick ’r Treat auf seine Kosten, auch für Anfänger im Horror-Genres ist dieser Film empfehlenswert, da er nicht nur das blanke Grauen zeigt, sondern mit gut platziertem schwarzem Humor zu einem gelungenen Finale führt und dabei seine Ernsthaftigkeit nicht verliert.

Alles in allem ist Trick ’r Treat eine wundervoll altmodische Geisterbahnfahrt, deren einzelnen Gruselgeschichten mit zynischen Überraschungen und schwarzem Humor auftrumpfen. Zudem ist es Michael Dougherty aufgrund seiner früheren Superhelden-Drehbücher gelungen eine namhafte Darsteller-Riege zur Mitarbeit zu überreden, so dass sein Spielfilmdebüt als kurzweiliges Schauerstück überzeugt und dafür vergeben wir 4.5 Sterne.

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