An manchen Tagen fühlen wir uns trotz zahlreicher Stunden schlaf einfach nur «beschissen». Doch damit ist jetzt Schluss! Basierend auf den verschiedenen Stadien unseres Schlummerns wissen wir jetzt immer genau, wann wir idealerweise ins Bett gehen sollten, um nie mehr unausgeschlafen zu sein.

Das passiert, während du schläfst

Wenn wir schlafen, läuft ein bestimmtes Programm im Gehirn ab. Heißt: Nicht jede Stunde Ruhen ist gleich erholsam. Denn der Körper geht durch verschiedene Phasen und jede enthält Perioden des sogenannten REM-Schlafs (Rapid Eye Movement), einem Stadium tiefster Entspannung. Jeder Zirkel läuft rund 90 Minuten und in einer Nacht solltest du für ausreichende Erholung etwa fünf oder sechs solcher Runden durchlaufen – nur dann startest du frisch und fit in den neuen Tag.

Wenn dich der Wecker nun in der Mitte einer solchen Schlafphase aus den Träumen reißt, fühlen wir uns danach oftmals erschöpfter als vor dem Zubettgehen. Ideal ist es, zwischen zwei solchen Zirkeln aufzuwachen. Denn wichtiger als die Menge an Stunden, die wir tatsächlich in den Federn verbringen, ist, an welchem Punkt wir aufwachen.

Deine optimale Uhrzeit, um schlafen zu gehen

Wenn Du um sieben Uhr aufstehen musst, solltest du um 21:46 Uhr, 23:16 Uhr oder spätestens um 00:46 Uhr im Bett liegen. Weckt dich der Wecker morgens um halb acht, sind 22:16 Uhr, 23:46 Uhr oder bei einer Nachtschicht 01:16 Uhr deine optimalen Uhrzeiten zum Schlafengehen.

Du gehörst nicht zu den Glücklichen, die sich ins Bett legen und sofort ins Land der Träume abschweifen? Macht nichts, die meisten Menschen benötigen gut 15 Minuten, um einzuschlafen – diese Zeit ist bereits einberechnet.

Auch dein Handy kann dir helfen

Mit dem „Sleep-Calculator“ kannst Du ganz einfach deine ideale Uhrzeit zum Schlafengehen berechnen. Praktisch: Auch Apples «Schlafenszeit»-Feature in der Wecker-App auf dem iPhone berücksichtigt diese Phasen und schickt dich zu Bett, wann es am besten für dich ist.

Damit steht deiner Dornröschen-Ruhe nichts mehr im Weg!

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