Fluch der Karibik – Darum sind die Untoten nur im Mondlicht Skelette

Selbst wer Fluch der Karibik nur einmal gesehen haben sollte, dürfte sich lebhaft an den Moment erinnern, in dem sich die untote Piratencrew von Captain Hector Barbossa im Mondlicht in Skelette verwandelt. Die Entscheidung, die verfluchten Seeräuber nachts nicht ständig als Gerippe zu zeigen, trägt nicht unwesentlich zur gruseligen Atmosphäre des Films bei, wurde allerdings gar nicht aus diesem Grund gefällt.

Zum Start von Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache befragte der Hollywood Reporter Fluch der Karibik Ko-Autor Terry Rossio zur Entstehung des Skripts, und er hatte eine ebenso verblüffende wie einleuchtende Erklärung für die Mondschein-Skelette:

CGI war teuer damals. Wir konnten es uns nicht leisten, dass die Piraten die ganze Nacht über Skelette wären. Ich saß am Tisch und lachte laut auf. Alle guckten mich an. ‚Was, wenn die Piraten des Nachts Skelette sind, aber nur, wenn der Mond rauskommt? Kommen wir damit durch?‘ Sie haben es geliebt. ‚Ja! Wenn das Budget knapp wird, schieben wir einfach eine Wolke vor den Mond!‘

Dass die Piraten auch noch am Tage als Skelette herumlaufen könnten, war laut Terry Rossio ohnehin nie geplant, schließlich hätten die Zuschauer dann nie das menschliche Antlitz von Geoffrey Rushs Captain Barbossa und das der anderen Piraten zu Gesicht bekommen.

Nachdem Fluch der Karibik bei einem Budget von 140 Millionen US-Dollar weltweit 654 Millionen einspielte, öffnete Disney die Schatzkiste für die Nachfolger, sodass keines der Sequels mit weniger als 225 Millionen in See stechen musste und unter ähnlicher Geldknappheit wie der Erstling zu leiden hatte. Seit diesem Donnerstag läuft nach sechsjähriger Pause Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache in den schweizerischen Kinos, mit dem Johnny Depp, Orlando Bloom, Kaya Scodelario, Brenton Thwaites und Geoffrey Rush sich anschicken, den Kinokassen-Erfolg der Vorgänger zu wiederholen.

Luca

Editor In Chief

Meine Leidenschaft widme ich der Mode, der Musik und dem Leben. Ich bin begeisterter Filmschauer und lebe nach dem Motto; "Aestheticism" - Der Glaube daran dass es im Leben darum geht, Schönheit zu kreieren und zu geniessen in allen Formen.

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