Sonnenbrand richtig vorbeugen und behandeln!

Sommer, Sonne, Sonnenbrand – schon ein kurzer Aufenthalt in der Sonne kann zu schmerzhaften Verbrennungen führen. Deswegen kommt es vor allem auf den richtigen Sonnenschutz an.

Sonnenbrand – die Ursache

Ein Sonnenbrand, auch als „Dermatitis solaris“ bezeichnet, entsteht dann, wenn die Haut zu lange intensiver UV-Strahlung ausgesetzt wird. Ganz genau lösen die Ultraviolett-Anteile in der Sonnenstrahlung den Sonnenbrand aus. Normalerweise kann sich die Haut durch Mechanismen, die Schäden durch UV-Licht entgegenwirken können, selber schützen. Sie sind jedoch begrenzt. Wenn die Pigmentierung der Haut nicht ausreicht, entsteht der Sonnenbrand. Besonders hellhäutige Menschen (vor allem bei Hauttyp I und II) sind sehr empfindlich.

Sonnenbrand – die Symptome

Meist zeigen sich die typischen Symptome bei einem Sonnenbrand vier bis acht Stunden nach der Sonneneinwirkung. Dabei unterscheidet man in drei Schweregrade:

Grad 1: Leichter Sonnenbrand. Das sind leichte Rötungen und Erwärmungen der Haut mit leichten Schmerzen. Es juckt und brennt.

Grad 2: Blasen auf der verbrannten Haut. Eine starke Rötung der Haut, weswegen sie sich später auch schält.

Grad 3: Schwere Verbrennung. Die obersten Hautschichten sind zerstört und lösen sich schnell ab. Am besten in diesem Fall einen Arzt aufsuchen!

Erst nach zwölf bis 24 Stunden ist die wirkliche Schwere, das volle Ausmaß des Sonnenbrandes erreicht. Meist ist er dann nach etwa drei Tagen abgeklungen. Die vollständige Heilung kann aber sogar bis zu zwei Wochen dauern.

So schützt du dich richtig vor Sonnenbrand:

Mit der richtigen Vorbereitung kann man sich vor jedem Sonnenbrand schützen. Besonders Personen mit empfindlicher Haut sollten auf ausreichend Sonnenschutz achten.

1. Die richtige Sonnencreme verwenden

Bei der Verwendung von Sonnencreme nicht sparsam sein. Der richtige Lichtschutzfaktor ist vom Hauttyp, der Intensität der Sonneneinstrahlung und der Dauer des Sonnenbadens abhängig. Besondes beim Sport im Wasser darf der Lichtschutzfaktor höher sein, da das UV-Licht hier sehr stark reflektiert wird.

2. Mittagssonne meiden

In der Zeit von 11 bis 15 Uhr ist die Sonne am intensivsten. Um einen Sonnenbrand zu umgehen, sollte man dort die Sonne am besten meiden. Am frühen Vormittag und am späten Nachmittag ist die Strahlungsintensität am geringsten.

3. Die richtige Kleidung anziehen

Ein Sonnenhut schützt vor starker Sonneneinstrahlung und schützt vor einem Sonnenstich. Auch eine Sonnenbrille mit UV-Schutz ist wichtig, die die Augen vor schädlichen Strahlen schützt.

4. Kein Sonnenbad bei Einnahme von Antibiotika

Bei der Einnahme von Arzneimittel wie Johanniskraut oder tetrazyklinhaltige Antibiotika besser auf das Sonnenbaden verzichten. Warum? Sie erhöhen die Lichtempfindlichkeit und erhöhen dadurch das Risiko für Sonnenbrand.

So behandelst du Sonnnenbrand richtig:

1. Viel trinken

Durch die Hautverbrennung gibt es einen Flüssigkeitsverlust, den du am besten mit Wasser ausgleichen solltest. Dafür eignen sich Tee und Mineralwasser am besten.

2. Hausmittel

Es gibt Hausmittel, die effektiv den Sonnenbrand kühlen. Das sind zum Beispiel Quarkwickel oder Joghurtkompressen. Für Verbrennungen im Gesicht eignen sich Gurkenscheiben oder Teebeutel zur Kühlung gut.

3. Nährstoffe

Für die äußere Anwendung eignen sich After-Sun-Produkte oder eine nährstoffhaltige Feuchtigkeitscreme aus Wasserbasis. Die betroffenen Stellen sollten mehrmals täglich eingecremt werden, damit die Regeneration beschleunigt wird.

4. Aloe Vera

Egal ob pur oder in Lotionen – die Wüstenpflanze Aloe Vera ist ein guter Helfer bei Brandwunden. Das reine Aloe Vera Gel verschafft sofort Kühlung und lindert Schmerzen und Juckreiz. Die Haut wird mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt und sorgt für eine schnelle Heilung. Darüber hinaus ist das Gel entzündungshemmend und verhindert schlimmere Ausmaße der Verbrennung.

Reines Aloe Vera Gel gegen Sonnenbrand

Zutaten:
  • 1 Aloe Vera Blatt
  • Klarsichtfolie
  • Kühlschrank
Zubereitung:

Das frische Stück Aloe Vera wird frisch von der Pflanze abgeschnitten und darf dann kurz ausbluten, bis es mit Klarsichtfolie abgedeckt wird. Dann wird das Blatt für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank gelegt. Wenn es kalt ist, wird ein zwei bis fünf Zentimeter großes Stück abgeschnitten und aufgeschnitten. Mit meinem Messer wird das durchsichtige Gel ausgekratzt. Das Gel vorsichtig auf die verbrannte Hautstelle streichen. Besonders effektiv bei regelmäßiger Behandlung.

5. Medikamente gegen Sonnenbrand

Bei starken Schmerzen auf der Haut können tatsächlich Medikamente nötig werden. Gehen die Beschwerden über das herkömmliche Jucken und Brennen an den betroffenen Hautstellen hinaus und bilden sich bereits kleine Blasen auf der Haut, reichen Hausmittel und After-Sun-Produkte allein nicht, um den Schmerz zu lindern und die Heilung zu unterstützen. Kortisonhaltige Lotions wirken beispielsweise entzündungshemmend; ebenso hilfreich sind leichte Schmerzmittel. Lass dich bei der Auswahl unbedingt von einem Arzt oder Apotheker beraten!

Luca

Editor In Chief

Meine Leidenschaft widme ich der Mode, der Musik und dem Leben. Ich bin begeisterter Filmschauer und lebe nach dem Motto; "Aestheticism" - Der Glaube daran dass es im Leben darum geht, Schönheit zu kreieren und zu geniessen in allen Formen.

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