Nachdem der Journalist Eddie Brock (Tom Hardy) in einem Interview mit Carlton Drake (Riz Ahmed), einem zwielichtigen Wissenschaftler, einige unangenehme Fragen gestellt hat, verliert er kurz darauf seinen Job, seine Verlobte und seine Wohnung. Wenig später meldet sich eine der Wissenschaftlerinnen aus der von Carlton Drake gegründeten Life Foundation bei Eddie, weil sie den Machenschaften Carlton’s nicht weiter zuschauen kann. Eddie dringt mit der Wissenschaftlerin in die geheimen Laboren ein und sucht nach Hinweisen für tödliche Menschenversuche. Dabei stösst er auf eine ausserirdische Lebensform, einen sogenannten Symbionten, der in den Körper des Reporters eindringt, ihm unheimliche Superkräfte verleiht, gleichzeitig aber auch seine Persönlichkeit verändert. Nun ist er nicht mehr nur Eddie, sondern auch Venom…

Der Film von Regisseur Ruben Fleischer (Gangster Squad) hat mich enttäuscht. Venom soll ein Spin-Off zu den Spiderman-Filmen sein ist in der Qualität aber keinen Teil so gut wie die Spiderman-Trilogie oder die beiden Amazing Spiderman-Filme. Und da helfen auch die sehr gut gemachten Special Effects und die Bühnenbilder nicht weiter.

Die ganze Story am Anfang bis zur Trennung von Eddie und seiner Verlobten ist im Verhältnis zur eigentlichen Geschichte rund um die Symbionten viel zu lange. Erst nach der Pause, nach rund einer Stunde des Films, hat sich Eddie mit dem Symbionten verbunden und geht auf die Jagd nach Carlton Drake der mithilfe eines weiteren Symbionten die Welt in Verderben und Chaos führen will. Der ganze Showdown geht gefühlt 10 Sekunden und sobald Venom Carlton den Rest gegeben hat, ist der Film auch schon zu Ende.

Insgesamt ist der Film ein relativ lieblos zusammengefügter Action-Science-Fiction-Thriller. Einzig Tom Hardy hat mit seiner Performance als Venom überzeugt und passt zum Charakter des hin und her gerissenen Antihelden Venom. Die Schlussszene nach dem Abspann lässt auf einen zweiten Film vermuten, hoffen wir, dass der zweite besser ist als das Debüt. Abschliessend lässt sich sagen, das es sich nicht lohnt dafür ins Kino zu gehen. Wenn ihr euch den Film anschaut, dann wartet bis ihr ihn auf Apple-TV oder Swisscom-TV streamen könnt.

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